Rebellierende Jugend – Das „Halbstarkenproblem“ der späten 1950er Jahre

Szene aus dem Film „Berlin Ecke Schönhauser“ (Bildquelle: Deutsches Filminstitut/Filmmuseum Potsdam)

Szene aus dem Film „Berlin Ecke Schönhauser“ (Bildquelle: Deutsches Filminstitut/Filmmuseum Potsdam)

Die Jugendkultur in der zweiten Hälfte der 50er Jahre war im Osten wie im Westen stark geprägt vom so genannten „Halbstarkenphänomen“. Halbstarke erregten mit ihrem unangepassten Verhalten und teils gewalttätigen Krawallen breites Aufsehen. Obwohl sie stets nur einen geringen Teil der Jugendlichen repräsentierten, prägten sie entscheidend das Jugendbild jener Zeit.

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Punks und Skinheads in der DDR

Punk am Alexanderplatz März 1990

Punk am Ost-Berliner Alexanderplatz März 1990 (Foto: Klaus Oberst, Bundesarchiv, Bild 183-1990-0313-318, via Wikimedia Commons

Im Kontext eines sozialen Niedergangs ab Mitte der 70er Jahre formierte sich in den Großstädten Europas und Nordamerikas eine neue Form des Jugendprotests. Der rasante Abstieg althergebrachter Industriezweige und der damit einhergehende Anstieg der Arbeitslosigkeit, Wohnungsnot sowie die Ausgrenzung ärmerer Bevölkerungsschichten, aber auch die Wiederaufrüstung im Zuge des sich in der letzten Phase befindlichen „Kalten Krieges“ verbanden sich in den Metropolen zu einem besonderen sozialen Zündstoff.

Dies führte zur Etablierung des Punk sowie der Skinheads – zwei neue Jugendkulturen – in England, wo sich die Perspektivlosigkeit angesichts der besonders drastischen Auswirkungen der wirtschaftlichen Krise mit einem strengen Klassensystem verband. Während die überwiegend aus der Arbeiterschicht stammenden jugendlichen Skinheads bewusst ihre proletarische Herkunft betonten, rekrutierten sich die Punks über die Grenzen dieses Klassensystems hinweg. Innerhalb beider Gruppen entwickelten ein ausgeprägtes Zusammengehörigkeitsbewusstsein. Das im Unterschied zur Hippiebewegung überwiegend negative Weltbild der Punks und Skinheads äußerte sich in zahlreichen Songs, wie dem zum Leitmotiv gewordenen „No Future“ der Sex Pistols.

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Zwischen Förderung und Repression – Beatmusik in der DDR zwischen 1963 und 1965

Am 18. August 1960 gaben fünf – bis dato unbekannte – junge Musiker aus Liverpool auf der Hamburger Reeperbahn ihr erstes Deutschlandkonzert. Noch ahnte niemand, welche Hysterie John, Paul, George und Pete schon bald auslösen würden. Rund zwei Jahre später landeten die „Beatles“ mit „Love Me Do“ ihren ersten Hit und der Hype um die junge Band entwickelte sich zu einer ausgewachsenen „Beatlemania“. Auch andere Bands, wie die „Rolling Stones“, erlangten in der Folge Weltruhm und prägten den Sound einer ganzen „Beat-Generation“.

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